<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365</id><updated>2012-01-19T02:46:38.016+01:00</updated><category term='中国 China'/><category term='Zwei Menschen'/><category term='Häuser baut'/><category term='Häuserpapa'/><title type='text'>Häuserblog</title><subtitle type='html'>Schönes und Schlimmes seit 1973</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>38</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-3081305387425503945</id><published>2010-10-20T12:22:00.000+02:00</published><updated>2010-10-20T12:22:11.750+02:00</updated><title type='text'>Ein neues Du</title><content type='html'>Er grüßt nicht. "Hier ist Niko", sagt er, "ich fahr jetzt los." Ich antworte noch, das sei gut, aber da hat er schon aufgelegt. Nach einer Viertelstunde biegt ein blauer Corsa in die Einfahrt. Der Mann, den ich eigentlich nicht duze, steigt aus. Grauer Mechanikeranzug, hellbraune Herren-Slipper. Grieche. Er zündet sich eine Zigarette an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und? Springt er an?" - "Wahrscheinlich nicht." - "Wir probieren." Ein Golf. Anthrazitfarben. Deutsch. Der Schlüssel dreht sich im Schloss. Stille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Jahre ist er schon abgemeldet. Ein Auto reicht schließlich, wenn beide mit dem Rad zur Arbeit fahren. Außerdem: Mein schöner Alfa! Italienisches Design!&amp;nbsp;Ganz in schwarz!&amp;nbsp;Leder-Sportsitze! Rassig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Alfa ist Schrott",&amp;nbsp;sagt Niko, als er ihn sieht. "Sei froh, wenn du ihn für ein paar hundert los wirst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz ruhig sagt er das, beiläufig, ohne Gesichtsausdruck, wie er alles macht. Den Zündschlüssel drehen.&amp;nbsp;Eine Zigarette rauchen.&amp;nbsp;In die Sonne blinzeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle mir vor, neben ihm zu sitzen. Zu rauchen, während er fährt. Irgendwohin,&amp;nbsp;nach Griechenland, warum nicht? Schweigend durch das Sonnenlicht. An Wiesen vorbei. Wäldern. Bergen. Dörfern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Golf springt an. "So ein gutes Auto! Warum bist du nicht gefahren?" - "Ich weiß auch nicht, ich dachte, ich nehm erstmal, und dann, also, ich hab mir das nicht so genau überlegt."&amp;nbsp;Keine Reaktion. Keine Verachtung, kein Verständnis. Kein neuer Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich mach dir TÜV. Übermorgen fertig." Er fährt weg. Den Corsa lässt er im Hof stehen. Bevor ich hoch gehe, streiche ich mit der Hand über die Rücklichter. Langsam. Beiläufig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-3081305387425503945?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/3081305387425503945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=3081305387425503945' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/3081305387425503945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/3081305387425503945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/10/ein-neues-du.html' title='Ein neues Du'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-3703457458602363450</id><published>2010-09-24T20:43:00.001+02:00</published><updated>2010-09-24T20:46:09.156+02:00</updated><title type='text'>Wer nicht fragt</title><content type='html'>&lt;em&gt;Ein Kramerladen in Garmisch. Ich möchte nur Nektarinen. Aber hinter mir strömt eine nicht mehr rekonstruierbare Zahl von US-Amerikanern in das Geschäft.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 1&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;deutet auf ein Schälchen&lt;/em&gt;: "Oh, lookt at this!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 2&lt;/strong&gt;: "Oooh!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Amerikaner&lt;/strong&gt;: "Ooooh!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 1&lt;/strong&gt;: "What is it?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt;: "Kresse."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Entschuldigung, ich war zuerst..."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 1&lt;/strong&gt;: "What?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt;: "Kresse. Wie sagt man denn Gewürz auf Englisch?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Spice."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin&amp;nbsp;1&lt;/strong&gt;: "Oh, it's a spice!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin&amp;nbsp;2&lt;/strong&gt;: "A spice!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Amerikaner&lt;/strong&gt;: "Ooooh!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Ich hätte gern..."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin&amp;nbsp;1&lt;/strong&gt;: "What's the&amp;nbsp;name of the spice again?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Kresse. -&amp;nbsp;Drei Nektarinen, bitte."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 1&lt;/strong&gt;: "Can you spell it, please?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "K-R-E-S-S-E. You spread it on bread."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 1&lt;/strong&gt;: "Ouh!? On Bread?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 2:&lt;/strong&gt; "On Bread?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Amerikaner&lt;/strong&gt;: "Ouuuuh?!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Oder nicht?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt;: "Freilich. Also,&amp;nbsp;drei Nektarinen?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Bitte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 1&lt;/strong&gt;: "Thank you so much for your help!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amerikanerin 2&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Kopf schüttelnd&lt;/em&gt;): "Krässä!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere&amp;nbsp;Amerikaner&lt;/strong&gt;: "Amazing!" - "Germans!" - "Fascinating!" - "Krässä!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt;: "Das macht eins fünfzig."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Bitteschön!"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt;: "Die Pfirsiche wären besser gewesen."&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt;: "Und das sagen Sie mir erst jetzt?"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verkäuferin&lt;/strong&gt;: "Ja, da müssen Sie's machen wie die Amerikaner. Wenn die was wissen wollen, fragen's ja auch."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-3703457458602363450?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/3703457458602363450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=3703457458602363450' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/3703457458602363450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/3703457458602363450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/09/wer-nicht-fragt.html' title='Wer nicht fragt'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-898536472508721431</id><published>2010-09-14T22:47:00.000+02:00</published><updated>2010-09-14T22:47:58.692+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Häuser baut'/><title type='text'>Der Sinn des Bauens</title><content type='html'>Pit Peters will zwar Häuser verkaufen, er lebt ja auch davon, aber er ist wählerisch. Wegen dem Geld wär's nicht, das würde er schon nehmen. Aber in seinen Häusern zu wohnen, das gönnt er nicht jedem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was mich bei Ihnen freut, ist, dass sie eine bewusste Entscheidung treffen wollen", sagt er, als wir uns&amp;nbsp;in seinem Garten&amp;nbsp;treffen. Ein großer Garten, viel größer als die Gärten, die er uns zu&amp;nbsp;den Reihenhäusern anbietet.&amp;nbsp;Wenn man ihn darauf anspricht, sagt er: "Ich hab den jetzt 20 Jahre, und ich weiß immer noch nicht, wer für wen da ist: Der Garten für mich, oder ich für den Garten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir setzen uns an den Tisch auf der&amp;nbsp;großen Kiesfläche.&amp;nbsp;Ich beginne zu erzählen. Von meinem Vater, der im Krieg aufgewachsen ist, immer ganz vorsichtig war und sein ganzes Geld nie ausgegeben, sondern als Vorsorge für große Katastrophen gehortet hat. Die einzige Katastrophe, die dann&amp;nbsp;passiert ist, war sein Krebs. Nach zwei Jahren ist er gestorben, und das Geld war immer noch da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mama ist anders. Die ist nach dem Krieg aus Niederbayern in die große Stadt gezogen. Da hat sie sich ein Grundstück gekauft, das schnell im Wert gestiegen ist, schlimmer als zurzeit die Zinsen sinken. Meine Oma hat ihr viel geholfen. Jeden Tag ist sie putzen gegangen. Am Abend hat sie in der Oper den reichen Leuten die Mäntel aufgehängt. Manche haben viel Trinkgeld gegeben; die Oma hat alles gespart für ihre einzige Tochter. Jetzt bin ich der einzige Sohn, und das ist das Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es fällt mir schwer, mir keine Sorgen wegen Geld zu machen, nur weil meine Familie ein bisschen was hat", sage ich zu Peters. Er nickt langsam und schaut mich an. "Das kann ich gut verstehen. Aber sie haben doch einen Sohn." Weil ich nicht gleich verstehe, sagt er noch&amp;nbsp;drei Sätze. Drei von der Sorte, die sich nicht lange in Gehörgang und Hirn aufhalten. Sondern die weiterrennen in die Augenhöhle und dort den Schleier wegpolieren, der einem die klare Sicht vernebelt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ihr Sohn soll doch einen Vater haben, der es sich nicht so schwer macht mit profanen Dingen wie Besitz und&amp;nbsp;Vermögen, oder? Da können Sie ihm noch soviel über den Sinn des Lebens erzählen: Es kommt auf das gelebte Beispiel an."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so sind wir dann doch mit Pit Peters ins Geschäft gekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-898536472508721431?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/898536472508721431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=898536472508721431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/898536472508721431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/898536472508721431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/09/der-sinn-des-bauens.html' title='Der Sinn des Bauens'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-1340919976917389810</id><published>2010-09-04T23:13:00.000+02:00</published><updated>2010-09-04T23:15:49.899+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Häuser baut'/><title type='text'>Die Mama mischt sich ein</title><content type='html'>Die Mama wohnt ganz nah an den Reihenhäusern vom Herrn Oberhuber, das kann ein Vorteil sein. Und ein Nachteil. Ein Vorteil, weil sie schnell mal rüberkommen und nach den Kindern schauen kann. Ein Nachteil, weil sie auch zu allen anderen Gelegenheiten schnell mal rüberkommen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Mal ist sie rübergekommen am Tag, nachdem wir ihr von unserer Besichtigung erzählt hatten. "Sie müssen der Herr Oberhuber sein", hat sie gesagt, "mein Sohn kauft bei Ihnen ein Haus." Das hat den Herr Oberhuber sehr gefreut, sofort hat er der Mama gezeigt, welche Häuser wir in die engere Auswahl gezogen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das ist aber ein netter Herr, der Herr Oberhuber", hat die Mama später am Telefon erzählt, "schöne Grüße soll ich dir ausrichten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Du bist da hin und hast dich ihm vorgestellt? Ohne mich zu fragen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, freilich. Ich bin doch nicht irgendwer. Ich bin doch deine Mutter. Und gesagt hab ich ihm auch, dass mir seine Häuser genauso gut gefallen wie dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab dann aufgelegt. Ein paar Minuten später hat der Herr Oberhuber angerufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Eine sehr nette Frau, Ihre Frau Mutter. Und die Häuser haben ihr ausnehmend gut gefallen. Jetzt müssen wir aber mal schauen, dass wir vorwärts kommen. Welches soll ich Ihnen denn reservieren? Natürlich kostenlos und unverbindlich. Zwei Wochen lang?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so sind wir dann doch nicht mit dem Herrn Oberhuber ins Geschäft gekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-1340919976917389810?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/1340919976917389810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=1340919976917389810' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/1340919976917389810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/1340919976917389810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/09/die-mama-mischt-sich-ein.html' title='Die Mama mischt sich ein'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-5332610358321366771</id><published>2010-08-27T22:19:00.000+02:00</published><updated>2010-08-27T22:21:25.217+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Häuser baut'/><title type='text'>Geld vs. Geist</title><content type='html'>Pit Peters spricht nicht mit Menschen, er&amp;nbsp;wirft Wörter auf sie. Wie Konfettis. Sie rieseln an einem hinab, verfangen sich in den Haaren, an der Kleidung. Man kann soviel klopfen wie man will - ein paar bleiben hängen. Wörter wie Ästhetik, Freundschaft, Freiheit. Dazwischen packt er viele, viele andere Wörter. Er kommt einem dabei so nah, dass sein Kopf die Sicht auf eine ganze Zeile von Reihenhäusern verdeckt. Schöne Reihenhäuser, eine Stahl-Holz-Konstruktion, klare Linien,&amp;nbsp;große Glasflächen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kommen diese Sätze: "Nach dem Telefonat hab ich mir gleich gedacht: Mensch, da ist einer, der nicht nur ein Haus kaufen, sondern einen Wert schaffen will. Das ist die richtige Einstellung." So ein Lob höre ich&amp;nbsp;gern, vor allem, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß,&amp;nbsp;welchen Preis der&amp;nbsp;Wert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Deutlich unterhalb des üblichen Niveaus", steht auf seiner Homepage. Was dort nicht steht: des für Luxusobjekte üblichen Niveaus. Aber darum geht es ja gar nicht. "Wer finanziert, muss sich natürlich beschränken", gibt Peters zu. "Aber, erklärt er, diese Beschränkung sei doch die Voraussetzung dafür, dass&amp;nbsp;man seine Möglichkeiten entfalten könne. "Es geht&amp;nbsp;um eine Lebensentscheidung. Das ist keine finanzielle Frage, sondern eine philosophische."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage dennoch nach den Kosten. Ich schäme mich ein bisschen,&amp;nbsp;weil Peters jetzt enttäuscht schaut, aber er&amp;nbsp;fasst sich recht schnell wieder. Er holt einen Lageplan aus seiner schwarzen Tasche. (Auch seine Hose, seine Jacke und seine Schuhe sind schwarz. Bei jedem unserer Treffen.) 24 Reihenhäuser, in Vierergruppen. Darüber, in schwarzem Edding, die Preise. Ecke &lt;strike&gt;teuerer&lt;/strike&gt; wertiger&amp;nbsp;als Mitte, erste Reihe &lt;strike&gt;teurer&lt;/strike&gt; wertiger als zweite. Mir entwischt ein Stöhnen. Pit Peters zieht die Augenbrauen hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schon ganz schön viel", wage ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bitte Sie", sagt Peters. "Das ist ein Haus zum Entmaterialisieren. Sie haben doch den Zusammenhang von Geld und Geist verstanden?!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-5332610358321366771?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/5332610358321366771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=5332610358321366771' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/5332610358321366771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/5332610358321366771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/08/geld-vs-geist.html' title='Geld vs. Geist'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-38864261623007958</id><published>2010-08-06T10:09:00.001+02:00</published><updated>2010-08-06T10:10:36.658+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Häuser baut'/><title type='text'>Vier Wände, tausend Sprüche</title><content type='html'>Gute fünf Minuten horchen wir schon so. Herr Oberhuber hat seinen Ellbogen auf die linke Fensterbank gestützt, ein kräftiger Ellenbogen in einem braun-beige karierten Sakko, der an einer breiten, leicht nach vorn gebeugten Schulter endet. Mein Kopf hängt aus dem rechten Fenster. Wir schauen uns an, während wir horchen. Herr Oberhuber schaut, als erwarte er eine Äußerung von mir. Also äußere ich mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Eigentlich hört man nix“, sage ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schon ganz ruhig, gell?“ sagt Herr Oberhuber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, obwohl da hinten die Autobahn sein müsste.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die merken‘s nicht mal in der Nacht.“ Da lügt der Herr Oberhuber, aber das wird sich erst später herausstellen. Herr Oberhuber ist Makler. Wenn man die Häuser verkaufen will, die er verkauft, kann man nicht immer die Wahrheit sagen. Man muss Sprüche machen. Vier Wände, tausend Möglichkeiten, ist so einer. Auch wenn die Wände schlammbraun verputzt sind. Manchmal ist es auch ein bisschen zu viel Wand und zu wenig Möglichkeit. In dem Eckhaus, dessen ruhige Lage wir grade überprüfen, ist an der Seite kein Fenster. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das ist ja schade“, sage ich, „ein Eckhaus, aber Fenster nur wie im Mittelhaus.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Also, vom Licht her macht das keinen Unterschied“, sagt Herr Oberhuber. „Und sind’s doch froh, schauen Ihnen die Nachbarn nicht ins Zimmer.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das nicht ganz die Wahrheit ist, merke ich gleich. „Wir wollen nicht unbedingt ein Eckhaus“, sage ich, „aber wenn wir ein Eckhaus kaufen, dann lieber eins, das auch von innen wie ein Eckhaus aussieht.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Oberhuber übergeht diesen Einwand. „Ich werd mir auch eins kaufen. Meine Freundin ist ganz begeistert von den Häusern. Die will unbedingt herziehen, weils hier so familienfreundlich ist und das Einkaufszentrum gleich da vorne.“ Dann schaut er mich traurig an. „Aber ich hab leider nicht die große Auswahl wie Sie. Ich muss nehmen, was zum Schluss noch da ist. Wenn’s mich fragen, dieses Eckhaus…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ruhig ist es ja“, sage ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, hören tun’s nix“, sagt Herr Oberhuber.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-38864261623007958?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/38864261623007958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=38864261623007958' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/38864261623007958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/38864261623007958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/08/vier-wande-tausend-spruche.html' title='Vier Wände, tausend Sprüche'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-8590427330588968641</id><published>2010-07-24T14:49:00.002+02:00</published><updated>2010-08-06T10:24:58.612+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Häuserpapa'/><title type='text'>Also wirklich!</title><content type='html'>Der Frederik ist neun Monate alt und muss feststellen: Nur, weil in seinem Pass unter Geburtsort „München“ steht, gehört er noch lange nicht dazu, in dieser Stadt der Schönen, Reichen und Gestressten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 27er Trambahn zum Beispiel sind ihm neulich auf Höhe der Neuen Pinakothek drei kurze Schreie entkommen, weil es so eng und so stickig war. Eine Mitfahrerin hat aber gleich gewusst, dass das nicht der wahre Grund ist. „Der hat doch Hunger“, hat sie gerufen, sodass alle sich zu ihr umgedreht haben. „Der muss gefüttert werden, das sieht man doch.“ Kurz vorm Karolinenplatz noch mal zwei, drei Schreie. „Ah, müde ist er. Den muss man schlafen lassen. Warum schläft der denn nicht? Wie manche mit ihren Kindern umgehen!“ Als die Frau am Stachus ausgestiegen ist, war der Frederik ganz schön froh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Mal ist er am Marienplatz in seinem Wagen im Aufzug rauf zum Café Glockenspiel gestanden. Drei dicke Menschen haben nicht mehr in die Kabine gepasst und dem Frederik die Schuld gegeben: „Die immer mit ihren blöden Kinderwagen“, hat ihm einer hinterhergerufen, während die Aufzugtür zugegangen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann war der Frederik in der Innenstadtklinik zu Besuch und hat gewickelt werden müssen. „Alles was recht ist“, hat ein Mann gebrüllt, der ganz weiß angezogen war. „Sie können doch nicht hier, mitten im Flur, also wirklich.“ Wo denn sonst, hat der Mann aber nicht gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Frederik kann noch nicht lesen, sonst wäre ihm vielleicht neulich in der Zeitung dieser Satz aufgefallen: „Mit 14.041 Neugeborenen hat München erstmals seit den siebziger Jahren wieder die Marke von 14.000 geknackt.“ In dem Bericht war sogar von einem „Babyboom“ in der Stadt die Rede. Darüber hätte sich der Frederik sehr gewundert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-8590427330588968641?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/8590427330588968641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=8590427330588968641' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8590427330588968641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8590427330588968641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2010/07/wie-manche-mit-ihren-kindern-umgehen.html' title='Also wirklich!'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-8662720311011759862</id><published>2007-06-28T10:00:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:17:37.763+02:00</updated><title type='text'>Ein Satz zum Leben (3)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn du schnell gehen willst, geh allein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn du weit kommen willst, geh mit anderen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Afrika&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-8662720311011759862?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/8662720311011759862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=8662720311011759862' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8662720311011759862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8662720311011759862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/06/ein-satz-zum-leben-3.html' title='Ein Satz zum Leben (3)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-7204124876080869045</id><published>2007-06-25T12:02:00.000+02:00</published><updated>2007-06-26T17:34:28.147+02:00</updated><title type='text'>Das Semmel-Rätsel</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Damen verstehen sich, trotz ihrer Worte. "Zwoa Bierbichler-Brezn, und zwoa Wuidl", sagt die Kundin an der Theke. Die Verkäuferin im Schlehdorfer Edeka packt vier Brezen in eine Tüte. "Und Semmin: Aa zwoa Bierbichler und zwoa Wuidl." Die Tüte wird um vier Brötchen ergänzt. Die Brötchen unterscheiden sich nicht voneinander, zumindest nicht auf den ersten Blick. Genausowenig die Brezen. Das alarmiert den auswärtigen Herrn in der Schlange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sagen Sie mal", wendet er sich an die Verkäuferin, "was sind denn Bierbichler-Brezen? Sind das besondere?" "Naja", gibt die Schlehdorferin zurück, "des san halt die vom Bierbichler. So hoaßt da Bäcker. Die andern san vom Wuidl, verstehngan'S, vom Bäcker Wildl." Der Herr zieht verstehend die Augenbrauen nach oben. Das seien also vier ganz normale Brezen, nur aus unterschiedlichen Bäckereien? Die Verkäuferin nickt. "Insgesamt kriagn mir unsre Backwaren von drei verschiedene Bäcker." - "Ja, genau, und vo alle drei san's nix", ergänzt die Kundin. Der Herr auf der Durchreise verlässt den Supermarkt mit dem festen Vorsatz, seine nächste Breze erst wieder außerhalb Bayerns zu essen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-7204124876080869045?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/7204124876080869045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=7204124876080869045' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/7204124876080869045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/7204124876080869045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/06/das-semmel-rtsel.html' title='Das Semmel-Rätsel'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-2685419660297635135</id><published>2007-06-22T12:45:00.000+02:00</published><updated>2007-06-22T12:48:10.197+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='中国 China'/><title type='text'>奥林匹克体育场 Olympiastadion (für Ästheten)</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RnWW8BU_k9I/AAAAAAAAADs/rN6x2FjQM4A/s1600-h/stadion+3.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077130112822907858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RnWW8BU_k9I/AAAAAAAAADs/rN6x2FjQM4A/s400/stadion+3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-2685419660297635135?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/2685419660297635135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=2685419660297635135' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/2685419660297635135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/2685419660297635135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/06/olympiastadion-fr-stheten.html' title='奥林匹克体育场 Olympiastadion (für Ästheten)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RnWW8BU_k9I/AAAAAAAAADs/rN6x2FjQM4A/s72-c/stadion+3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-8248907179159072264</id><published>2007-06-10T12:27:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:19:19.143+02:00</updated><title type='text'>Ein Satz zum Leben (2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein Freund ist ein Weg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein Feind ist eine Mauer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(China)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-8248907179159072264?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/8248907179159072264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=8248907179159072264' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8248907179159072264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8248907179159072264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/06/ein-satz-zum-leben-2.html' title='Ein Satz zum Leben (2)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-760852751386154880</id><published>2007-06-04T11:30:00.000+02:00</published><updated>2007-06-26T17:35:31.754+02:00</updated><title type='text'>Chakra in Schlehdorf</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was dann passiert, wäre nicht mehr nötig gewesen. Sie hat einen schönen Tag verbracht, obwohl nichts wie geplant geplant hat. Geplant war: Nach Mittenwald, eine Runde um den Kranzberg radeln, eine Apfelschorle am See, ein bisschen mp3-Hören. Aber als ihr kleiner Renault schon auf der Autobahn durch drei Wolkenbrüche stapfen muss, fährt sie in Kochel raus und legt sich im Trimini in die Sauna. Dann geht sie raus auf den Steg, schaut über den Kochelsee und hinauf zum Jochberg. Ihre geliebten Berge. Sie steht lange und stellt sich vor, wie es jetzt da oben wäre. Und wie es wäre, immer da oben zu sein. Auf einer Hütte aus duftendem Holz, und jeden Tag beim Aufwachen der Blick über die Gipfel in der Morgensonne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auf dem Rückweg fährt sie durch Schlehdorf. Und ist berührt, als sie die Schrebergärten unterhalb der Klostermauern sieht - ein Bild wie vor hundert Jahren. Frauen harken den Boden, stehen herum, wischen sich die Stirne. Beunruhigende Idylle.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie stößt die Tür zum Kloster auf, wundert sich, weil es viel leichter geht, als sie angesichts der dicken Beschläge erwartet hat. Da durchströmt es sie. Ein warmer Wasserfall schießt in ihren Körper, füllt sie ganz aus. Die Schultern, sonst immer direkt an den Ohren, als wollten sie den Kopf schützen vor Angriffen von hinten, werden weich, sacken nach unten. Der Kopf, diese Rassel mit den wilden Gedankenkugeln, jetzt leer und offen. Ihr ist, als wäre sie wieder zu Hause, ein kleines Mädchen in Sicherheit, von den Eltern umsorgt. Wie damals an Weihnachten, als der Papa den Baum geschmückt, die Mama die Suppe gekocht und sie derweil sich selbst vergessen und nach draußen auf den Schnee geschaut hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie setzt sich in die zweite Bank, sie geht in die Knie, anders ist es nicht auszuhalten. Ungläubig starrt sie zum Altar, sucht ein Bild des Herrn, den sie hinter dem vermutet, das in ihr vorgeht. Eine Freundin sagt ihr später, sie habe ein &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chakra"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Chakra&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; gespürt, Spirituelles erlebt. Sie widerspricht nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;Für T. Weil sie lebt.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-760852751386154880?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/760852751386154880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=760852751386154880' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/760852751386154880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/760852751386154880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/05/chakra-in-schlehdorf.html' title='Chakra in Schlehdorf'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-2538550915041202401</id><published>2007-05-31T19:45:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:21:13.105+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='中国 China'/><title type='text'>明辨 Ming bian! - Clever!</title><content type='html'>Auf einem Plateau im 嵩山 &lt;a href="http://www.zhengzhou.org.cn/english/Tourism/songshan/songshan01.htm"&gt;Song Shan&lt;/a&gt; schart sich eine Gruppe chinesischer Schüllerinnen um mich. Song Shan ist eines der fünf Heiligen Gebirge Chinas, da sieht es so aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069743245134832066" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RltYnuyyocI/AAAAAAAAADU/fOqEABknjmY/s400/songshan.jpg" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/05/huserzeilen-aus-china.html"&gt;Mädels&lt;/a&gt; wollen wissen: Wie heißt du? Woher kommst du? Reist du allein? Bist du nicht verheiratet? Von solchen Fragen kommt man automatisch aufs Essen. Sie erzählen, welche Gerichte in der Region typisch sind. Ich verstehe die Wörter nicht, sie kennen sie nicht auf Englisch. Wenn sie nicht weiter wissen, sagen elf chinesische Münder gleichzeitig: "Sorry! I don't know!" Jeder Chinese sagt diesen Satz, wenn er nicht weiter weiß, so haben sie das in der Schule gelernt . Jeder macht eine bedeutende Pause nach dem Sorry, dann wird das Bedauern größer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hole mein Buch raus, da stehen die Schriftzeichen neben der Übersetzung. Wir deuten auf die Zeilen und basteln uns ein Fünf-Gänge-Menü. Ich verspreche, es unten im Tal zu bestellen. Sie fragen, wie ich das denn machen wolle, ohne Chinesisch. Ich stelle meine Wasserflasche zwischen uns und deute mit dem Finger darauf. So bestelle ich. Elf Chinesinnen starren mich mit großen Augen an. Aus einer bricht es heraus: "You are so clever!"&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-2538550915041202401?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/2538550915041202401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=2538550915041202401' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/2538550915041202401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/2538550915041202401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/05/ming-bian-clever-oder-22-groe.html' title='明辨 Ming bian! - Clever!'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RltYnuyyocI/AAAAAAAAADU/fOqEABknjmY/s72-c/songshan.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-8526612870203971092</id><published>2007-05-28T23:01:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:21:35.793+02:00</updated><title type='text'>Ein Satz zum Leben (1)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eine Reise von tausend Li&lt;br /&gt;beginnt mit einem Schritt.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;(China)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-8526612870203971092?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/8526612870203971092/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=8526612870203971092' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8526612870203971092'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8526612870203971092'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/05/lesen-und-leben-1.html' title='Ein Satz zum Leben (1)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-2035030121524154825</id><published>2007-05-21T14:47:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:24:53.196+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='中国 China'/><title type='text'>居民 Ju min - Die Bewohner oder: Völlegefühl</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das sind die Chinesen. Alle auf einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5066984295582835090" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RlGLXuyyoZI/AAAAAAAAAC8/zr5TQJssBfg/s400/china-massen.jpg" /&gt; &lt;/span&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So kommt es einem zumindest vor. Eine Milliarde dreihunderteinundzwanzig Millionen Einwohner. 1 321 000 000. Da geht schon was weg an Platz.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Beim Shoppen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5066993512582652338" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RlGTwOyyobI/AAAAAAAAADM/NrTWtqFAMZE/s400/china-nachshoppen.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Beim Parken. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5066985678562304418" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RlGMoOyyoaI/AAAAAAAAADE/iX7iDGpmqJk/s400/china-massenparken.jpg" /&gt; &lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Beim Lustwandeln.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5066981018522788210" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RlGIY-yyoXI/AAAAAAAAACs/QCQ-fvtskLM/s400/china-massepark.jpg" /&gt;Das Argument: "Ja, aber, die haben ja auch neun Millionen fünfhundertzweiundsiebzigtausend neunhundert Quadratkilometer Land. 9 572 900, die sind mehr als doppelt so groß wie Europa", zieht übrigens nicht: Die viertgrößte Fläche der Welt (nach Russland, Kanada und den USA) hilft einem wenig, wenn sich dort über weite Strecken Gebirge und Wüste die Klinke in die Hand geben. Deswegen herrscht in den anderen Landesteilen ein arges Gedränge, vor allem im Osten, da ist es so fruchtbar.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-2035030121524154825?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/2035030121524154825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=2035030121524154825' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/2035030121524154825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/2035030121524154825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/05/ju-min-die-bewohner-oder-vllegefhl.html' title='居民 Ju min - Die Bewohner oder: Völlegefühl'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RlGLXuyyoZI/AAAAAAAAAC8/zr5TQJssBfg/s72-c/china-massen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-5084772560123853819</id><published>2007-05-16T19:48:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:26:02.661+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='中国 China'/><title type='text'>汉斯 中国 Häuserzeilen in China</title><content type='html'>&lt;p align="right"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RkoJveNpqsI/AAAAAAAAACE/rOxPU3KGCwQ/s1600-h/dengfeng-chinesen.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5064871442100366018" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RkoJveNpqsI/AAAAAAAAACE/rOxPU3KGCwQ/s400/dengfeng-chinesen.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-5084772560123853819?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/5084772560123853819/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=5084772560123853819' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/5084772560123853819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/5084772560123853819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/05/huserzeilen-aus-china.html' title='汉斯 中国 Häuserzeilen in China'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RkoJveNpqsI/AAAAAAAAACE/rOxPU3KGCwQ/s72-c/dengfeng-chinesen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-4794456864667344772</id><published>2007-04-18T01:17:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T10:26:22.729+02:00</updated><title type='text'>Knut - die wahre Geschichte (2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054541325166905298" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVWjh0bB9I/AAAAAAAAABM/UVPMJvxj1lM/s320/baerstehend.jpg" border="0" /&gt;Zu jedem Termin führt Knut ein paar Kunststücke auf. Zum Beispiel stellt er sich an das Knie von dem anderen Menschen, der immer mit ihm spielt. Wahrscheinlich beißt er auch ihn bei dieser Gelegenheit ins Bein, aber der Mensch lässt sich nichts anmerken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dafür rächt sich der Mensch anschließend, indem er Knut eine grüne Decke über den Kopf zieht. Knut wird dann immer so schwarz vor Augen. Das ist ungewohnt, weil die Gegend da, wo er herkommt, vor allem weiß aussieht. Das haben ihm zumindest seine Eltern erzählt. Er selbst war ja noch nie dort.&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054542592182257634" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVXtR0bB-I/AAAAAAAAABU/XGBsSoOanHU/s320/baerkopflos.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jeden Termin teilt Knut in zwei Teile. Nach der ersten Hälfte schickt der Mann mit dem Mikrofon die Besucher weg, die ganz dicht vor dem Gehege stehen, und r&lt;/span&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVZZx0bB_I/AAAAAAAAABc/Sb8i0op8AB4/s1600-h/DSCF0062.JPG"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054544456198064114" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVZZx0bB_I/AAAAAAAAABc/Sb8i0op8AB4/s320/DSCF0062.JPG" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;uft die anderen herbei, die noch in der langen Schlange warten. Aber egal, wann sie dran kommen: Meistens kriegen die Leute nicht allzu viel mit von Knut. Fast alle haben kleine silberne Kästen dabei, die sie während der gesamten Vorstellung anschauen. Für einen Blick auf Knut bleibt da kaum Zeit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nun bestünde deswegen die Gefahr, dass die Menschen nach Hause gehen und sich gar nicht richtig an Knut erinnern. Dass sie ihren Verwandten und Bekannten erzählen: "Ach, der Knut, das ist doch ein alter Hut." Aber der Berliner Zoo hat da natürlich vorgesorgt. Am Ausgang gibt es Andenken zu kaufen. Sie sind nicht allzu groß, dafür kosten sie ziemlich viel. Sie heißen "Knut - aus der Kinderstube eines Eisbären" und "Original Knut". Das ist nicht besonders originell, trotzdem greifen viele Leute zu.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054546363163543554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVbIx0bCAI/AAAAAAAAABk/iU_ewjj8Qk0/s320/souvenir.JPG" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVcHR0bCBI/AAAAAAAAABs/TAmmLh4Rfcg/s1600-h/pingu.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054547436905367570" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVcHR0bCBI/AAAAAAAAABs/TAmmLh4Rfcg/s320/pingu.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ach so: Pinguine zum Beispiel gibt es auch noch im Berliner Zoo. Aber die sind seit vier Monaten nicht mehr so süß.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-4794456864667344772?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/4794456864667344772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=4794456864667344772' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/4794456864667344772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/4794456864667344772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/04/knut-die-wahre-geschichte-2.html' title='Knut - die wahre Geschichte (2)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVWjh0bB9I/AAAAAAAAABM/UVPMJvxj1lM/s72-c/baerstehend.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-1148870504329550404</id><published>2007-04-17T23:53:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T10:26:22.730+02:00</updated><title type='text'>Knut - die wahre Geschichte (1)</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVOlfGEPdI/AAAAAAAAABE/DIps_2QdZck/s1600-h/warteschlage.JPG"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054532562702319058" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVOlfGEPdI/AAAAAAAAABE/DIps_2QdZck/s320/warteschlage.JPG" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Knut ist ein Eisbär, der Termine ausmacht. Zweimal täglich lädt er zur Visite, um 11 Uhr und um 14 Uhr. Jetzt könnte man meinen, wer ihn sehen möchte, sollte gegen 11 Uhr oder 14 Uhr im Berliner Zoo vorbeischauen, aber so einfach ist das nicht. Mindestens eineinhalb Stunden vor den Terminen sichern sich die Fans die besten Plätze. Wobei das Beste in diesem Fall relativ ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso früh kommt ein Mann mit grauen Haaren auf dem Kopf und unter der Nase. Er hat ein Mikrofon in der Hand, auf das er unablässig einredet. "Knut ist jetzt vier Monate &lt;/span&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVElPGEPYI/AAAAAAAAAAc/HroYrZgc00I/s1600-h/sprecher2.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054521563291073922" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 213px; CURSOR: hand; HEIGHT: 288px" height="308" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVElPGEPYI/AAAAAAAAAAc/HroYrZgc00I/s320/sprecher2.jpg" width="213" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;alt und wiegt 14 Kilo. Jeden Tag nimmt er 200 Gramm zu. Er isst Fleisch, Zwieback und Obst." Das Mikrofon weiß das alles schon, deswegen gibt es die Informationen weiter an zwei große Lautsprecher, die sie allen Leuten vor dem Gehege erzählen.&lt;/span&gt; &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir sind, das nur zur Erinnerung, immer noch gute fünf Viertelstunden von Knut entfernt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054523981357661586" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVGx_GEPZI/AAAAAAAAAAk/84jqma5Xjcw/s320/presse.jpg" border="0" /&gt;Inzwischen kommen die Jungs von der Presse. Nicht die, die immer die Artikel schreiben. Geschrieben wird einfach jeden Tag das gleiche. Nur die kommen, die immer die Fotos und Filme machen. Immer heißt in diesem Fall übrigens wirklich immer. Einer ist schon den 22. Tag hintereinander hier. Die anderen Jungs bewundern ihn dafür, weil das ja bedeutet, dass er schon dabei war, als Knut den ersten Termin ausgemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wahrscheinlich mag Knut Menschen, die Bilder von ihm machen. Schließlich hat er selbst immer einen dabei, wenn er pünktlich zu den vereinbarten Terminen, um 11 Uhr und um 14 Uhr, erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054529285642272178" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVLmvGEPbI/AAAAAAAAAA0/QwDVqMk_V8E/s400/baerkameras.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVNDvGEPcI/AAAAAAAAAA8/d-k-eDh6aJE/s1600-h/baerbeinbeiss.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5054530883370106306" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVNDvGEPcI/AAAAAAAAAA8/d-k-eDh6aJE/s320/baerbeinbeiss.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und während der eine immerzu in die Kamera guckt, muss der andere mit Knut spielen. Als Dankeschön beißt ihn Knut ins Bein. Der Mann findet das lustig. Zumindest lacht er. Ein bisschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was machen derweil die Zuschauer? Wie stellt der Berliner Zoo sicher, dass keiner den Besuch bei Knut vergisst? Und wie sieht ein berühmter Eisbär ohne Kopf aus? Alles dazu im zweiten Teil.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-1148870504329550404?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/1148870504329550404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=1148870504329550404' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/1148870504329550404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/1148870504329550404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/04/knut-ist-ein-eisbr-der-termine-ausmacht.html' title='Knut - die wahre Geschichte (1)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/RiVOlfGEPdI/AAAAAAAAABE/DIps_2QdZck/s72-c/warteschlage.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-3053462913721855512</id><published>2007-04-05T23:33:00.000+02:00</published><updated>2007-04-06T00:18:28.575+02:00</updated><title type='text'>Frechheit!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da schlendert er an den Bildern vorbei, als ob nichts wäre. Extra hergerichtet hat er sich. Das blau gestreifte Hemd, der graue Pullover mit V-Ausschnitt, blaue Jeans, braune Schuhe. Dazu ein graues Sakko, an einem Finger lässig über die Schulter geworfen. Geschmackvoll und dynamisch soll das aussehen, hm? Intellektuell. Meint er.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber sie, sie hat ihn durchschaut. Arrogant ist er. Egoistisch. Und aufsässig. Seit zehn Minuten beobachtet sie ihn, folgt ihm von Raum zu Raum, wie sich das gehört. Er kann sie sehen, sie versteckt sich ja nicht. Er kann sie sehen, er kann sehen, dass sie ihn sieht, und trotzdem hält er sich nicht an die Regeln. Jetzt reicht's.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Also, junger Mann, entweder Sie ziehen Ihr Sakko an, oder Sie geben es an der Garderobe ab." Während Sie das sagt, stemmt sie die Hände in die Hüften und schaut ihn streng von unten an. Und was macht er? Zieht die rechte Augenbraue hoch. Und fragt allen Ernstes: "Warum?" Warum? Das kann sie ihm schon sagen. "Das Haus will es so. Und wenn keiner sein Sakko in der Hand tragen darf, dürfen Sie nicht der sein, der es darf."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das hat gesessen. Er geht. Und kommt zurück, ohne Sakko. "Die Frau an der Garderobe hat mir erklärt, es sei schon soviel kaputt gegangen, deswegen möchten sie nicht, dass man was lose in der Hand trägt. Das hätten Sie mir doch sagen können, das wollt ich ja nur verstehen." Klugscheißer. Wer meint der eigentlich, wer er ist? Geht den das irgendwas an, warum er hier was darf oder nicht? "Das ist nicht der Grund. Der Grund ist: Das Haus will es so."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Na also. Jetzt gibt er Ruhe. Arroganter Hund. Nicht zu fassen. Schlendert schon wieder an den Bildern vorbei, als ob nichts gewesen wäre.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-3053462913721855512?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/3053462913721855512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=3053462913721855512' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/3053462913721855512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/3053462913721855512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/04/frechheit.html' title='Frechheit!'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-7574879838735652751</id><published>2007-03-14T19:16:00.000+01:00</published><updated>2010-08-06T10:25:38.622+02:00</updated><title type='text'>Die vier mit dem Fuß (2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Franz’ letzte Hoffnung ist der Promi-Orthopäde. Der, der auch die berühmten Fußballer behandelt. Also, nicht der persönlich, sondern dessen Partner in der Praxis. Beziehungsweise, die Praxisgemeinschaft ist mittlerweile aufgelöst. Jedenfalls – dieser Orthopäde weiß ganz offensichtlich, was er tut. Er duzt. „Mach die Füße frei. Und dann legst dich da hin.“ Beide Füße werden intensiv gedrückt. „Tut das weh? Nicht? Und das?“ Schließlich drückt er so fest, dass auch der gesunde Fuß heftige Schmerzempfindungen ans Gehirn sendet, und sagt: „Klarer Fall. Sehnenreizung. Aber warum bist denn erst jetzt gekommen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Wand des Behandlungszimmers hängt eine Karikatur, ausgeschnitten aus einer Illustrierten. Ein Arzt und ein Patient im Behandlungszimmer. Der Arzt sagt: „Das Dumme am Schmerz ist, dass er weh tut.“ Der Patient: „Sie haben studiert. Das merkt man gleich.“ Das ist eigentlich recht lustig, nur nicht, wenn man selbst der Patient ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgenden zwölf Wochen betrachtet Franz diese Karikatur. Abends, wenn er nach der Arbeit auf eine Spritze vorbeikommt, und morgens, wenn der Kollege des Promi-Orthopäden und seine Giraffe zur Stoßwellentherapie bitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Überprüfung der Therapie: Die Sprechstundenhilfe fragt vorab „Na, wie geht’s denn heute?“ und meldet die Befindlichkeit ihrem Chef. Sagt Franz „Tut immer noch weh“, erwarten ihn feste Drücke auf die betroffenen Regionen. Bis es schmerzt. Sagt er „Heute isses besser“, wird sanfter gedrückt, man könnte auch von einem Streicheln sprechen. Die Akte wird an solchen Tagen um einen Eintrag ergänzt: „Schwellung am Tibialis Posterior deutlich zurück gegangen.“ Die schlechteren Tage bleiben unerwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann geschieht es doch noch: Wieder hat Franz einen Termin für eine Spritze, aber diesmal schmerzt der Fuß nicht. „Ich merk nichts mehr“, sagt er zur Sprechstundenhilfe, und als der Promi-Arzt ins Zimmer kommt, ist er bestens instruiert: „So, alles gut, ja?“ Ja. Er streichelt noch einmal, um schließlich ohne Zweifel zu diagnostizieren: „Geheilt. Entlassen.“ Ein entsprechender Eintrag wird der Akte hinzugefügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franz und der Promi-Arzt schauen sich an, fast wehmütig, aber auch ein wenig stolz. Zwei Verbündete, die nach harter, aber erfolgreicher Schlacht wissen, dass der Moment des Abschieds gekommen ist . Der Orthopäde drückt ihm die Hand. „So schön’s auch ist, irgendwann muss es vorbei sein“, sagt er. Es ist ein bisschen ein müder Scherz, aber die beiden lachen herzlich darüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der Fuß nach fünf Monaten auch ohne Behandlung geheilt wäre? Das soll den beiden erst einmal jemand beweisen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-7574879838735652751?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/7574879838735652751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=7574879838735652751' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/7574879838735652751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/7574879838735652751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/03/die-vier-mit-dem-fu-2.html' title='Die vier mit dem Fuß (2)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-1848144008412801741</id><published>2007-03-01T23:57:00.000+01:00</published><updated>2010-08-06T10:25:38.623+02:00</updated><title type='text'>Die vier mit dem Fuß (1)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bei der Stoßwellentherapie beschlichen Franz leichte Zweifel. „Das einzige, was in Ihrem Fall hilft“, hatte der Arzt gesagt. „Das sollte es Ihnen schon wert sein.“ Wieviel es ihm wert war, erfuhr Franz hinterher von der Sprechstundenhilfe. Mit einem „Wär nett, wenn Sie’s noch im Alten Jahr überweisen könnten“ reichte sie ihm die Rechnung. 750 Euro. Für dreimal zehn Minuten Schmerzen am linken Sprunggelenk. Zugefügt von einer Art Giraffe aus modernstem grauem Kunststoff. Ihr langer Hals senkte sich auf den Fuß, und aus ihrem Mund strömten unsichtbare Blitze, die bis auf den Knochen drangen. „Geht’s noch?“ fragte der Arzt immer wieder. Natürlich ging es noch. Auch dreimal schlimmere Schmerzen hätte Franz ausgehalten. Wer 750 Euro bezahlt, will, dass es sich rentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem hatte er zu diesem Zeitpunkt schon drei andere Orthopäden hinter sich. Der erste kam, sah sich den Fuß von der Tür aus an, deutete abgeklärt zu Boden, als würde er dort unten einen alten Bekannten begrüßen, einen Zwerg vielleicht, der mal wieder vorbeigekrochen kam, und befand: „Klarer Fall. Sehnenreizung. Zink-Leim-Verband.“ Die Sprechstundenhilfe verstand und legte umgehend feuchte Wickel auf, die schnell trockneten und hart wurden. Drei Tage blieb Franz' Fuß in dieser breiig-bröckligen Hülle. Ohne sich zu bessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Orthopäde berührte immerhin den Fuß, wenn auch nur einmal und nur sehr kurz: „Sie brauchen Einlagen. Ich schreib Ihnen da rasch ein Rezept raus.“ Der Orthopädietechniker, der sie Franz anpasste, war deutlich skeptischer: „Wenn das was bringt, fahren Autos auch mit Cola Light.“ Franz nahm die Einlagen trotzdem und suchte sich einen dritten Orthopäden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;Fortsetzung folgt&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-1848144008412801741?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/1848144008412801741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=1848144008412801741' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/1848144008412801741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/1848144008412801741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/03/die-vier-mit-dem-fu.html' title='Die vier mit dem Fuß (1)'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-8024485049536512601</id><published>2007-01-21T14:21:00.000+01:00</published><updated>2007-01-21T14:36:03.959+01:00</updated><title type='text'>Wo viel Licht ist</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Du fährst Auto, vor dir die Dunkelheit, in die deine Scheinwerfer zwei helle Tunnels graben. Es regnet in Strömen, d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;u siehst kaum etwas, aber richtig schlimm wird es erst, als dir ein dicker BMW entgegenkommt. Er hat diese neuen, grellen Lampen. Sie machen die Nacht zum Tag, verspricht die Werbung, aber das gilt nicht für alle. Du denkst beim Anblick dieser gleißenden Erscheinung an den Stern von Betlehem. So hell muss auch er geleuchtet haben, sonst hätten ihn die drei Weisen im Leben nicht vom Morgenland aus sehen können. Dann musst du blinzeln, weil es blendet. In der Fahrschule hast du gelernt, in so einem Fall rechts unten zum Straßenrand zu starren. Dort rast ein endloser weißer Faden an deinem Auto entlang, der Rest ist Blindheit. Was für eine Zumutung, denkst du noch, dann taucht vor dir die Straße wieder auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mein X5 ist letzte Woche gekommen. Super, gleichzeitig ein BMW und auch ein Jeep. Weißt, ich brauch ja eigentlich keinen Geländewagen, aber wenn man doch mal einen Berg rauf muss, ist man froh um den Komfort.“ Die zwei Männer im Café unterhalten sich prächtig. Die zwei Frauen ihnen gegenüber können dem Gespräch nicht mit der gebotenen Begeisterung folgen. Sie schauen stumm den Besitzer des neuen, teuren Autos an. Mit Bewunderung die eine, schließlich ist er ihr Freund. Er verdient gut, das ist wichtig, denn sie hat gewisse Ansprüche. Der Skiurlaub in Gstaad zum Beispiel, zwei Wochen, vier Sterne, das war nach ihrem Geschmack. Und natürlich will man dann auch nicht beim Après-Ski aufs Geld schauen müssen. Obwohl, ein bisschen aufpassen muss man natürlich, sonst nehmen sie einen aus. Und es soll ja für morgen auch noch reichen. Die andere hat ein bisschen Neid im Blick. Sie würde es auch gern mal krachen lassen, aber dafür reicht es meist nicht, mit zwei Kindern und einer kranken Schwiegermutter. Ihr Freund träumt von einem X5. Im Moment fahren sie ihren alten Mazda, bis der hoffentlich erst in ferner Zukunft zusammenbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedienung bringt die Rechnung. Die vier haben gefrühstückt, drei Kaffee, zwei Mineralwasser, zwei große deutsche Frühstücke. Korb Brot, Marmelade, Käse, Wurst. Der Mann mit dem neuen BMW greift nach der Rechnung, die Summe ist fett gedruckt: 41,20 Euro. „Also, wir hatten zwei Kaffe und ein Frühstück, das macht dann…“ Die Bedienung nimmt ihm den Zettel wieder aus der Hand: „Ich rechne dir das schnell raus“, sagt sie und kommt auf 19,50 Euro. Ein gönnerhaft lächelnder Mund sagt: „Stimmt so!“, und eine Hand legt einen Zwanziger auf den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hätte den Betrag teilen können. Das wäre fast aufs gleiche rausgekommen, hätte der Bedienung Zeit gespart, weniger kleinlich gewirkt und beim Mann am Nebentisch nicht den Eindruck hinterlassen, dass hier einer sein winziges Selbstbewusstsein in einem riesigen Auto durch die Gegend fährt. Aber ein bisschen aufpassen muss man natürlich, es soll ja für morgen auch noch reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mund, der gerade noch die Bedienung angelächelt hat, sagt jetzt: „Und weißt du, was das Beste dran ist: Die Xenon-Scheinwerfer. Die machen die Nacht zum Tag. Wenn du über Land fährst, und es ist mal richtig dunkel und regnet, dann willst du die nicht mehr missen.“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-8024485049536512601?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/8024485049536512601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=8024485049536512601' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8024485049536512601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/8024485049536512601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/01/wo-viel-licht-ist.html' title='Wo viel Licht ist'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-116855191189666169</id><published>2007-01-11T22:40:00.000+01:00</published><updated>2007-01-14T15:15:58.278+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwei Menschen'/><title type='text'>Zwei Menschen (2) - Vorm Ablegen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Starnbergersee, am Dampfersteg von Berg. Ein Schiff legt an, Touristen in bunten Hemden und Bermudashorts quellen heraus. August, Sommerferien in Bayern. Vorne am Bug lehnen zwei junge Menschen über der Reling, beide Mitte 30, helle Leinenhosen, teure Hemden. Sie schauen, sie halten Hände. Sie schweigen. Fahrgäste steigen aus und zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gäbe viel zu beobachten, viel zu bereden. Die dicke Frau mit dem rostroten Dackel, die schon auf den drei Stufen vom Dampfer zum Steg zweimal ihr Gebiss zurechtschleckt. Der kleine Bub, vielleicht fünf Jahre, der mit seiner Mutter überlegt, was für ein Eis er im Strandcafé bestellen möchte. Vanille? Erdbeere? Das blaue, das so cool nach Kaugummi schmeckt? "Drei Kugeln gehen fei nicht", sagt die Mutter, und der Bub muss lange große Augen machen, bis sie doch gehen. Die zwei Menschen am Bug sehen keine Frau, keinen Dackel, keine Mutter mit Kind. Oder einer hat sie sogar gesehen, aber der andere wird es nicht erfahren. Sie starren, regungslos. Beide in die gleiche Richtung, jeder für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schiff legt ab. Das Pärchen lehnt an der Reling, beide Mitte 30, helle Leinenhosen, teure Hemden. Sie schauen, sie halten Hände. Sie schweigen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-116855191189666169?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/116855191189666169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=116855191189666169' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116855191189666169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116855191189666169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2007/01/zwei-menschen-2-vorm-ablegen.html' title='Zwei Menschen (2) - Vorm Ablegen'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-116648634006585086</id><published>2006-12-19T00:44:00.000+01:00</published><updated>2006-12-26T18:00:36.786+01:00</updated><title type='text'>Alltag raus, Zillertal rein</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/698/1898/1600/434680/IMGP1699.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/698/1898/400/316444/IMGP1699.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/698/1898/400/858242/IMGP1642.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/698/1898/400/542643/IMGP1706.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Unser" Bauernhaus (mit Holzofen), unser Bauernhausberg: die Ahornspitze.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-116648634006585086?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/116648634006585086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=116648634006585086' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116648634006585086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116648634006585086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/12/alltag-raus-zillertal-rein.html' title='Alltag raus, Zillertal rein'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-116523460761976132</id><published>2006-12-04T13:13:00.000+01:00</published><updated>2007-01-12T00:06:34.040+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwei Menschen'/><title type='text'>Zwei Menschen (1) - Vom Rudern</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aus gegebenem Anlass noch einmal Reiner Kunze:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Rudern zwei in einem Boot,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;der eine kundig der Sterne,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;der andere kundig der Stürme,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wird der eine führen durch die Sterne,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wird der andere führen durch die Stürme,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und am Ende, ganz am Ende,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wird das Meer in der Erinnerung blau sein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-116523460761976132?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/116523460761976132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=116523460761976132' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116523460761976132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116523460761976132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/12/zwei-menschen-1-vom-rudern.html' title='Zwei Menschen (1) - Vom Rudern'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-116495309307568958</id><published>2006-12-01T07:02:00.000+01:00</published><updated>2006-12-04T13:20:22.460+01:00</updated><title type='text'>Zwischen Tilapia und Risolée</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist dringend, und er weiß, es wird knapp. Schon vor einer Stunde hat er es erstmals gespürt, den Gedanken aber schnell wieder verdrängt. Der Beitrag war wichtiger, der war schließlich zur vollen Stunde für die Sendung eingeplant. Fest eingeplant. Alle hatten sich darauf verlassen, da konnte er doch unmöglich mittendrin aufstehen und.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt muss es sein. Er springt auf, schnappt sich den Geldbeutel und hastet zum Aufzug. Wie immer kommt keiner, also spurtet er den Gang entlang, vorbei an den drei Glastüren, grußlos auch vorbei an den drei Kollegen, die ihm entgegen kommen. Zwei Treppen hinunter, noch eine Glastür, dann würde er endlich am Ziel sein. Doch kurz hinter dem Drehkreuz fällt ihm auf: Er hat nicht nur wahnsinnigen Hunger, so groß, dass er gerade zum ersten Mal seit dreieinhalb Wochen, als ihn der abartige Appetit auf ein Glas fettarme H-Milch übermannte, wieder in der Kantine steht. Er muss auch so unendlich dringend ein weiteres Bedürfnis stillen, dass nicht einmal die Aussicht auf Gemüsenussbraten in Senfmarinade und Tilapiafilet in Kürbiskruste an Risoléekartoffeln ihn zurück halten kann. Was immer Tilapia ist. Und Risolée.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also springt er über das Drehkreuz, zurück auf den Gang und links durch die Tür. Zwischen die Pissoirs sind Trennwände geschraubt, vermutlich auf Wunsch des Personalrates, der im Zuge einer groß angelegten Gleichberechtigungskampagne auch die Intimsphäre der männlichen Belegschaft schützen wollte. Er wählt den mittleren Stellplatz, den Geldbeutel legt er auf die rechte Trennwand. Doch die Trennwand ist nicht besonders breit, und während er mit zunehmend erleichtertem Gesichtsausdruck beide Hände voll zu tun hat, wird die Lage des Geldbeutels zunehmend instabiler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er neigt sich nach links, droht, in das Pissoir zu fallen. In einem Reflex ergreift er das Portemonnaie mit der rechten Hand, vernachlässigt dabei aber das Gleichgewicht an seiner Hose und provoziert einen großen gelben Strahl an die linke Trennwand. Geschockt korrigiert er die Position, lässt dabei aber den Geldbeutel zu Boden fallen. Da ergreift ihn unerwartete Gelassenheit: Immerhin nicht ins Pissoir, denkt er, bringt ruhig zu Ende, was er angefangen, bückt sich zum Geldbeutel, steckt ihn ungeachtet der so entstehenden mächtigen Beule in die rechte vordere Tasche seiner Jeans, wischt sich möglichst ungezwungen den Schweiß aus dem Gesicht und schlendert zurück in die Redaktion. Hunger hat er keinen mehr.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-116495309307568958?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/116495309307568958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=116495309307568958' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116495309307568958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116495309307568958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/12/zwischen-tilapia-und-risole.html' title='Zwischen Tilapia und Risolée'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-116103831788853762</id><published>2006-10-17T00:22:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:29:58.214+02:00</updated><title type='text'>Sehnsucht</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Du weißt zur Stunde sie an fernem Ort&lt;br /&gt;Mit dem Verstand begreifst du ihre Ferne&lt;br /&gt;Es liegen zwischen dir und ihr&lt;br /&gt;Ein Himmel Sonne und ein Himmel Sterne&lt;br /&gt;Und doch&lt;br /&gt;Trittst du ans Fenster immerfort&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;(Reiner Kunze)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-116103831788853762?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/116103831788853762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=116103831788853762' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116103831788853762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/116103831788853762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/10/alles-gute.html' title='Sehnsucht'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115996456481036775</id><published>2006-10-04T14:22:00.000+02:00</published><updated>2007-01-20T13:46:16.168+01:00</updated><title type='text'>Familie</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;„Den brauchen wir nicht, wir rauchen ja nicht“, sagt Lisa und schiebt den Aschenbecher energisch ans rechte hintere Eck des Tisches. Der Mann schweigt. Dann steht Lisa auf, stellt sich auf die Terrasse des italienischen Restaurants, nimmt die Speisekarte und reicht sie ihrem Begleiter. Dabei schaut sie ihm fest in die Augen, freundlich und professionell. Als wäre sie die Bedienung. „Da, bestell was!“ Lisa ist fünf. Der Mann ist ihr Vater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lisa setzt sich und beginnt zu erzählen. Von ihrem Tag im Kindergarten, wie sie dem Fritz gesagt hat, dass er nicht immer so doof zu Sonja sein soll, das ist schließlich ihre Freundin. Und sie fragt, wann die Mama endlich kommt. "In einer halben Stunde", sagt ihr Vater, "nach dem Yoga", und weil Lisa wissen will, was Yoga ist, erklärt er es ihr: Er erzählt von Indien und vom Buddhismus, von Entspannung und Meditation. Es ist nicht viel und nichts genaues, was man halt so weiß, wenn man als Vater plötzlich die Hintergründe von Yoga erklären soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während er redet, springt Lisa auf, setzt sich auf seinen Schoß und legt die Arme um seinen Hals. Er verstummt, doch Lisa bittet: „Erzähl weiter.“ Und er erzählt weiter, sagt, dass die Mama doch manchmal so nervös ist und deswegen tut ihr Yoga besonders gut, weil man da alle Muskeln belastet und wieder entspannt. Da kommt der Ober und fragt, was sie gerne hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden schauen sich an, dann müssen sie lachen. „Wir haben noch gar nichts ausgesucht“, sagt der Vater. Er klingt ein wenig überrascht dabei, wie jemand, der sich fast immer unter Kontrolle hat, und dem es nur selten passiert, dass er die Welt um sich herum völlig vergisst.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Er nimmt die Karte. Er lächelt noch lange, während er die Liste mit den Getränken studiert.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115996456481036775?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115996456481036775/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115996456481036775' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115996456481036775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115996456481036775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/10/familie.html' title='Familie'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115868540396530648</id><published>2006-09-19T18:56:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T14:32:30.344+02:00</updated><title type='text'>Turmbau zu Hamel</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/1600/Wiesn06-9.4.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/400/Wiesn06-9.1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Danke, R.A.F.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115868540396530648?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115868540396530648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115868540396530648' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115868540396530648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115868540396530648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/09/turmbau-zu-hamel.html' title='Turmbau zu Hamel'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115780810674937628</id><published>2006-09-09T14:30:00.000+02:00</published><updated>2006-09-09T15:29:54.066+02:00</updated><title type='text'>Ein Sommer auf Mallorca</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/1600/ballermann-fotos.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="320" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/320/ballermann-fotos.jpg" width="241" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es war mein erster Urlaub auf Mallorca, also reiste ich mit einigen Vorurteilen an. Zum Beispiel dachte ich, es sähe überall aus wie hier links. Doch schon dieses Bild ließ sich nur aufnehmen, indem ich mich schräg breitbeinig auf die steile Treppe hinunter zur Disko "Oberbayern" stellte. Sonst waren zu meinem mittleren Bedauern kaum obszöne Gesten zu beobachten. &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/1600/DSCF0003.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/320/DSCF0003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn schon nicht alles voller nackter, besoffener Touristen ist, so meine weitere Vermutung, müssten aber doch wenigstens alle Strände aussichtslos überlaufen sein. Aber auch dies ließ sich nicht bestätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klischees erwiesen sich somit ein weiteres Mal als nicht besonders hilfreich bei der Annäherung an Neues, weswegen ich mich nunmehr auf unvoreingenommene Eindrücke konzentrierte, die sich in etwa so darstellten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/1600/DSCF0019.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/320/DSCF0019.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Jugend-&lt;br /&gt;stilfassaden von Palma lassen sich bequem von unten ablichten, wie sich das für verwöhnte Städter gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Calvarienberg von Pollenca&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/1600/DSCF0057.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/320/DSCF0057.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; dagegen muss man sich erarbeiten: Hinauf zur Kapelle führen 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres. Aber wer sich bei über 40 Grad in der prallen Sonne langsam verschwim-&lt;br /&gt;menden Blickes bis nach oben geschleppt hat, kann auch ohne Hang zu tieferen religiösen Empfindungen sicher sein: Die Sünden des vergangenen Jahres sind rausgeschwitzt. Und das ist nun weiß Gott mehr, als man von einem gewöhnlichen Mallorca-Urlaub erwarten kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115780810674937628?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115780810674937628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115780810674937628' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115780810674937628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115780810674937628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/09/ein-sommer-auf-mallorca.html' title='Ein Sommer auf Mallorca'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115660066827024552</id><published>2006-08-26T15:56:00.000+02:00</published><updated>2006-08-26T18:51:09.490+02:00</updated><title type='text'>Die atmende Wurst</title><content type='html'>Diesen Nachmittag verbringe ich mit Oskar. Oskar ist eine dicke atmende Wurst. Sie liegt unter der Decke, die ich über das Sofa geworfen habe. Man könnte Oskar auch eine Katze nennen oder gar einen Kater, aber ich hab’s mit beiden nicht so. Trotzdem ist es sehr gemütlich. Oskar liegt und atmet, manchmal streift er auf den Balkon, schnauft in die Sonne, sieht nach, was ich mache, frisst Unkraut aus dem Blumentopf und lauert auf Tauben. Insofern ist eine atmende Wurst sehr praktisch, deutlich effektiver als Rabenattrappen oder Wasserpistolen und sie verschandelt den Balkon nicht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese Mails, schreibe Posts und trinke Tee. Wir hören Mozarts Klavierkonzerte. Das Leben könnte schlimmer sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115660066827024552?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115660066827024552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115660066827024552' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115660066827024552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115660066827024552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/08/die-atmende-wurst.html' title='Die atmende Wurst'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115660030517906094</id><published>2006-08-26T15:38:00.000+02:00</published><updated>2006-08-26T18:01:06.266+02:00</updated><title type='text'>Was ist eigentlich so schön an Bayern?</title><content type='html'>&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/400/IMG_0991.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/1600/IMG_0928.2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/400/IMG_0928.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/698/1898/400/IMG_0978.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gotzenalm.de/"&gt;Gotzenalm&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.koenigssee.com/"&gt;Königssee&lt;/a&gt;, Obersee (v.o.n.u.)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115660030517906094?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115660030517906094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115660030517906094' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115660030517906094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115660030517906094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/08/was-ist-eigentlich-so-schn-bayern.html' title='Was ist eigentlich so schön an Bayern?'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115618237176129652</id><published>2006-08-21T19:43:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T10:25:53.939+02:00</updated><title type='text'>Die zwei vom Josephsplatz</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die füllige Blonde lächelt zweideutig. Sie hat einen Arztkittel übergezogen, jetzt packt sie mein linkes Bein und presst es fest zwischen ihre Schenkel. Aus einem Korb holt sie eine Tube schmierige, farblose Paste und reibt mich vom Knöchel bis zum Knie ein. Oh Gott, denke ich, was will denn die, die wird doch nicht? Sie ahnt meine Gedanken, zieht eine Augenbraue hoch und bietet an: "Wenn's Ihnen lieber ist: Wir können ihn auch eingipsen."&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Anfang war da nur dieses Stechen am Schienbein, also bin ich weiter gelaufen. Weiter hinauf auf die &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.gotzenalm.de/"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gotzenalm&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; über dem Königssee, vorbei an Kühen, die wahrscheinlich genauso verständnislos gekaut hätten, wenn ich weniger schmerzverzerrt an ihnen vorbeigehumpelt wäre. Später noch auf den Schneibstein, von Freunden "Schneibi" genannt, knapp 2.300 Meter hoch. Schön und schmerzhaft auch dieses. Zuviel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jetzt lieg' ich in einem schlampig renovierten Zimmer am Josephsplatz, auf einer grauen Pritsche. In meinem Fuß knirscht und rumort es. Der Orthopäde drückt rum, weiß nicht recht, was es sein könnte, vermutet Sehnenscheidenentzündung, verwirft Knorpelschaden und verordnet Zink-Verband. "Der schadet nie." Als ich einwende, mir wäre eine Behandlung lieber, die etwas nützt, ruft er schon die füllige Helferin. Eine Viertelstunde lang hält sie mein linkes Bein und reibt und bindet und wickelt. Sie macht das gut, ein bisschen fest vielleicht, aber meine Oma hat immer gesagt: "Wenn's ned wehtuat, huift's aa nix."&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zum Abschluss legt der Doktor noch einmal selbst Hand an. Er zieht die Hose runter, holt die Spritze raus und drückt sie mir rein. Wenn das nicht hilft, weiß ich auch nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115618237176129652?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115618237176129652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115618237176129652' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115618237176129652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115618237176129652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/08/die-zwei-vom-josephsplatz.html' title='Die zwei vom Josephsplatz'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115549701238998506</id><published>2006-08-13T21:14:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T15:58:06.233+02:00</updated><title type='text'>Wer mit wem?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Eine semi-soziologische Studie über WGs und ihre Mitbewohner anhand eines eingängigen Extrembeispiels &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gründe, warum sich Menschen eine Wohnung teilen, sind mannigfach: Angst vor der Einsamkeit oder Lust auf neue Kontakte etwa. In München kommt ein entscheidender Faktor hinzu: Panik. Panik angesichts katastrophaler Knappheit an Wohnraum, und Panik angesichts entsprechend horrender Preisvorstellungen der Vermieter. Diese üble Gemengelage resultiert in der bemerkenswerten Beobachtung, dass sich sogar extrem unterschiedliche Menschen in einer Wohnung zusammentun, um intimste Orte wie Küche, Bad und Klo miteinander zu teilen. In unserem Fall: Zwei berufstätige, ordentliche, reinliche Geschwister und ein studentisches, chaotisches, unsauberes Einzelkind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Konstellation beschwört Konflikte geradezu herauf, treffen doch hier absolut diametral ausgerichtete Lebensentwürfe aufeinander. Die Auseinandersetzungen entzünden sich dennoch verstärkt an auf den ersten Blick eher nebensächlichen Anlässen. Menschen ohne Zeitungsabonnement etwa können nicht verstehen, warum Menschen mit Zeitungsabonnement dieses immer auf dem Boden verteilen müssen. Andersherum scheint es Mitbewohner zu geben, deren Gehirn des so genannten Schmutzzentrums entbehrt. Dieser neurologische Defekt resultiert in einer drastisch reduzierten Wahrnehmung von Dreck und – was sich auf das Zusammenleben umso eklatanter auswirkt – in einer deutlich heraufgesetzten Ekelschwelle, beispielsweise beim Anblick meterhoher Geschirrtürme oder urinsteinbesetzter Klobrillen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ferner neigt, wer täglich um sieben aufsteht und um neun im Büro sitzt, dazu, anderen Daseinsformen die Existenzberechtigung abzusprechen oder doch zumindest deren Nutzen für das Gemeinwohl entschieden in Frage zu stellen: Mitbewohnern, die die Nacht durchzechen, sich gegen Mittag lustlos grunzend an den Kühlschrank schleppen und nach anderer Leute Büroschluss um halb fünf das erste Mal einen klaren Gedanken fassen, haben es in solchen Fällen naturgemäß schwer, ihren Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Bilanz positiv darzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Beispiele belegen: Es grenzt an ein Wunder, dass solch gegensätzliche Charaktere beizeiten zu einer letztlich symbiotischen Wohngemeinschaft fähig sind. Weil diese aber im vorliegenden Fall tatsächlich über mehrere Jahre hinweg funktioniert hat, lohnt eine klarere Analyse der Ursachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sofort ins Auge fällt die gemeinsame kulturell-geographische Herkunft: Alle drei Mitbewohner gehören einer ehemals stolzen, heute vom Aussterben und der Überflutung durch Horden borussischer Imperialisten bedrohten Rasse der Voralpen-Besiedler an. Dieser Menschenschlag definiert sich vor allem durch zwei Merkmale: Einer gewissen kritischen Distanz allem Irdischen gegenüber – im Volksmund als „Grant“ bezeichnet: Gemeckert wird über fast alles, richtig wichtig genommen aber fast gar nichts.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ferner tendieren die Stammesmitglieder zu einer generösen Gelassenheit auch in kritischen Situationen, etwa beim Badputzen, Geschirrspülen oder Telefonrechnungen eintreiben. Zum anderen eint sie die Fähigkeit, sich blöden Blickes und völlig entspannt einer äußerst wohltuenden, Energie sparenden und somit insgesamt auf die Atmosphäre in der Wohnung deutlich deeskalierend wirkenden Geisteshaltung hinzugeben: der Gemütlichkeit. Gemütlichkeit hängt – und das ist in unserem Fall entscheidend – dann eben nicht mehr zwangsläufig ab von gesaugten Teppichböden oder geleerten Abfalleimern, sondern vielmehr von der Größe der Weißwurst-Kessel oder Spaghetti-Töpfe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So harmonisch sich dank dieser Übereinstimmungen das gemeinsame Wohnen aber auch ausnimmt: Irgendwann einmal ist für jede WG das Ende der Fahnenstange erreicht. Neue Leute wollen kennengelernt werden, schönere Wohnungen bieten sich an, oder aber die Hormone spielen verrückt, und man ist überzeugt: Es ist Zeit zum Nestbauen. Ein so genannter „Lebensabschnittspartner“ ersetzt die Mitbewohner – in den meisten Fällen leider lediglich leidlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sehr häufig versuchen deshalb ehemalige WGler, das durch den Auszug entstandene Vakuum an Geselligkeit, Unordnung und Dreck zu kompensieren und bemühen sich erneut um einen Dritten im Bunde. Nur eines läuft jetzt anders bei der Wahl des Mitbewohners: Die beiden verlassen sich nicht mehr auf die Reichweite einer Zeitungsannonce, sondern auf die Macht ihrer Gene. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;---- &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;Hervorgegangen aus mehreren WGs in unterschiedlichen Wohnungen mit immer denselben Mitbewohnern, mit denen mich bis heute herzliche Freundschaften verbinden.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115549701238998506?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115549701238998506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115549701238998506' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115549701238998506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115549701238998506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/08/wer-mit-wem.html' title='Wer mit wem?'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-115513932210752989</id><published>2006-08-09T17:52:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T10:25:53.940+02:00</updated><title type='text'>Ganz leicht über 200</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Mama hat einen hohen Blutdruck, manchmal liegt der obere Wert über 200. Meistens am Sonntag, wenn der Bub kommt. Da regt sie sich immer recht auf, weil sie soviel vorbereiten muss. Der Bub wohnt doch jetzt allein und kriegt die ganze Woche nichts Gescheites zum Essen. Deswegen kocht die Mama, wenn er sich angekündigt hat, vorsichtshalber vier verschiedene Gerichte, eines wird ihm schon schmecken. Dass ihm alle vier schmecken würden, er aber selbst mit dem allerbesten Willen höchstens eineinhalb zwingt, glaubt sie nicht, er wächst ja noch. Der Bub ist jetzt 32. Nach dem Besuch ist immer sehr viel Essen übrig. Das reicht der Mama leicht bis nächsten Sonntag, sogar, wenn sie noch ein paar Portionen einfriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mama kocht mit viel Fett. Das kommt vom Krieg. Da hat es meistens nur Kartoffeln und Brotsuppen gegeben, das wollte sie danach nie mehr essen. Jetzt ist seit über 60 Jahren Frieden, und das sieht man der Mama auch an. Ihrem Blutdruck tut das ebenfalls nicht so gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es wieder ganz schlimm wird, geht die Mama zum Doktor Saunel. Der verschreibt ihr dann Tabletten und meint, ein bisschen abnehmen könnte nicht schaden, ob sie nicht mal weniger, man könne doch auch lecker fettarm, also, er kenne da Rezepte, die... Aber das hört die Mama nicht. Wenn der Doktor nachhakt, erzählt sie ihm die Geschichte von den schweren Knochen: Die lägen in ihrer Familie, schon die Oma habe darunter gelitten. Dick in dem Sinn sei die aber auch nicht gewesen. Nur schwer halt, wegen der Knochen. Und überhaupt: Auch der hohe Blutdruck sei schließlich Veranlagung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann geht die Mama schnell heim, schließlich ist bald Sonntag. Da muss sie vorher noch einkaufen, fürs Essen mit dem Buben. Hoffentlich schmeckt’s ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eingedenk der Zeiten, als die Knochen meiner Mutter noch deutlich schwerer waren.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-115513932210752989?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/115513932210752989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=115513932210752989' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115513932210752989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/115513932210752989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/08/ganz-leicht-ber-200.html' title='Ganz leicht über 200'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-113708622997087093</id><published>2006-01-12T18:14:00.000+01:00</published><updated>2007-05-21T16:53:56.006+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zwei Menschen'/><title type='text'>Sugey oder: Wie man Single bleibt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Franz ist am Ziel. Das Ziel steht auf dem Zettel. „Sugey“ hat sie darauf geschrieben, und zwei Handy-Nummern. Eigentlich ist es zweimal die gleiche Nummer, aber sie wollte sicher sein, dass er ihre Schrift lesen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sugey. Leise säuselt Franz den Namen vor sich hin. Er weiß nicht, wie man ihn ausspricht, also probiert er ein paar Varianten. Sugai. Sudschei. Sadschi. Alle klingen wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat sie am Abend kennengelernt, in einem Salsa Club im Glockenbachviertel. Franz kann nicht tanzen, aber er ist Single. Unfreiwillig. Da muss man zu schmerzhaften Schritten bereit sein. Zu Salsa-Schritten zur Not. Sie war mit zwei Freundinnen da, doch Franz hat nur sie gesehen: Ihre glänzend schwarzen Haare, die braunen Augen, die zarte dunkle Haut. Aus den Boxen dröhnte Marc Anthonys „Te conozco bien“. Ich kenne dich gut. Da hat Franz sie angetanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Takte hat er sich wacker gehalten, dann ist er aus dem Rhythmus gekommen. Er hat mit den Hüften gegengeschwungen, mit den Zeigefingern in der Luft gerudert. Das kann nicht gut ausgesehen haben, trotzdem stand sie plötzlich neben ihm und sprach ihn an. Er hat nichts verstanden. Die laute Musik, der starke Akzent. Schnell hat sie beim Barkeeper Zettel und Stift geholt und ihre Nummer aufgeschrieben. Zweimal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sugey. Franz nimmt das Telefon und wählt. „Ja, hallo?“ – „Hallo, da ist Franz, von gestern abend.“ – „Hallo? Wer?“ – „Franz. Aus dem Salsa-Club.“ – „Oh, ja! Du wolle Salsa-Stunde haben? Ganze billig.“ Alles Leben weicht aus Franz’ Gesicht. „Nein, danke!“ murmelt er noch, während er auflegt. Dann ist es still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam geht Franz zum Fenster. Er öffnet es, nimmt einen tiefen Zug frischer Winterluft und erkennt: Es ist nicht schlimm, in München Single zu sein. Schlimm wird es erst, wenn man an diesem Zustand krampfhaft etwas ändern will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-113708622997087093?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/113708622997087093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=113708622997087093' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/113708622997087093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/113708622997087093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/01/sugey-oder-wie-man-single-bleibt.html' title='Sugey oder: Wie man Single bleibt'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-113639081139660610</id><published>2006-01-04T17:02:00.000+01:00</published><updated>2006-08-26T18:05:14.510+02:00</updated><title type='text'>Mama und die 33 Leberknödel</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Problem war, dass der Herr Dauscherl 33 Leberknödel gekocht hat. Und dass es die Frau Dauscherl, seine Frau, der Mama erzählt hat. „Wissen’s, die sind für morgen, wenn die Verwandtschaft kommt.“ Richtig geschwärmt hat sie, wie ihr Mann die Leber am Stück gekauft und durch den Fleischwolf gedreht hat. Mit soviel Liebe mache das ja heutzutage kaum jemand mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama ist die Nachbarin von den Dauscherls, das nimmt sie sehr ernst. Jeden Abend, wenn sie die Zeitung ausgelesen hat, geht sie rüber und legt sie ihnen auf den Fußabstreifer. Die Frau Dauscherl hat keinen Führerschein, muss aber oft nach Weßling, weil da ihre Tochter und die Enkel wohnen. Verpasst sie den Bus, rennt Mama in die Garage, holt das Auto, rast mit Frau Dau scherl zur S-Bahn. Im Sommer fahren die Dauscherls immer zwei Wochen in Urlaub, in den Odenwald. Derweil gießt Mama die Blumen und passt auf das Haus auf. In der Früh kurbelt sie die Jalousien rauf, am Abend wieder runter. Vierzehn Tage lang. Jedes Jahr. Seit über 30 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nach der ganzen Zeit bringen ihr die Dauscherls nicht einmal einen Leberknödel vorbei. Von 33. „Dabei hab’ ich ihr noch gesagt: Mmmh, so schöne selber gemachte Knödel. Und richtig hungrig gestellt hab’ ich mich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt redet Mama nicht mehr mit den Dauscherls. Zeitung trägt sie auch keine mehr rüber. Und wenn die Frau Dauscherl das nächste Mal den Bus verpasst, dann soll sie schauen, wer sie auf die S-Bahn fährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Mama fragt, warum sie nicht einfach um einen Leberknödel gebeten hat, wird sie ärgerlich. „Da muss man nicht extra drum bitten. Ich hätte denen auf jeden Fall ein paar Knödel vorbei gebracht. Das ist doch selbstverständlich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geteilte Freude ist doppelte Freude, heißt das Sprichwort. Aber wer denkt schon an sowas beim Leberknödelkochen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auch dieser Text erscheint morgen im München-Teil der Süddeutschen Zeitung. Und irgendwann schreib ich auch mal wieder was extra für diesen Blog...&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-113639081139660610?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/113639081139660610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=113639081139660610' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/113639081139660610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/113639081139660610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2006/01/mama-und-die-33-leberkndel.html' title='Mama und die 33 Leberknödel'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19217365.post-113526721097555178</id><published>2005-12-22T16:46:00.000+01:00</published><updated>2006-08-26T18:05:53.833+02:00</updated><title type='text'>Für Hans oder: Der Zirkus mit dem Christbaum</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Knapp drei Wochen vor Weihnachten ist Papa unruhig geworden. „Jetzt müssen wir langsam einen kaufen“, hat er zu Mama gesagt, „sonst sind die schönen alle weg.“ Dann setzte er sich ins Auto und machte sich auf die Suche. Das hat schon oft sehr lange gedauert, einmal hat er erst am 23. einen gefunden, bis dahin ist er nur zum Schlafen nach Hause gekommen. Bei der Christbaumsuche ist Papa etwas zwanghaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber auch nicht einfach in dieser Familie. Seit dem Hausbau 1971 steht der Baum immer an derselben Ecke in der holzvertäfelten Bauernstube, auf einem massiven Eichentisch. Damit oben noch ein Stern drauf passt, darf er nicht größer sein als Papa. Der ist knapp einen Meter 75, wenn man es gut mit ihm meint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil rechts vom Eichentisch noch die Tür zur Küche aufgehen muss und links davon an Heiligabend die Oma sitzt, beschränkt Papa auch die maximale Breite aufs Penibelste. Und einer, der nadelt, ist sowieso nichts, sonst schimpft die Mama, weil die Putzerei ja eh immer an ihr hängen bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also legt Papa die Suche großräumig an. Zuerst fährt er sämtliche Orte an, an denen er früher schon einmal fündig geworden ist: Das Pep, den Tandler vorne an der Ecke und den Biergarten vom Wienerwald auf der Wasserburger Landstraße, auch wenn da im Sommer eine neue Wirtschaft aufgemacht hat. Bis nach Zorneding treibt es ihn, da war vor ein paar Jahren einer schöner als der andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er einen Baum in die engere Auswahl nimmt, stellt er sich davor, hält die flache Hand waagrecht zur Stirn – ein bisschen wie ein Soldat, wenn er salutiert – und peilt die Höhe. Dann streckt er einen Arm neben den Baum, für die Breite. Damit's nicht nadelt, gibts seit Jahrzehnten nur noch Nordmanntannen, aber weil man ja auch bei denen nie sicher sein kann, wird jede noch gründlich durchgeschüttelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann ist es dann soweit: Höhe, Breite und Nadelfestigkeit stimmen, Papa kauft. Wo, sagt er nicht. Nicht, bevor Mama gesagt hat, wie sie ihn findet. Heiligabend ist der große Tag. Papa stellt den Baum auf den Eichentisch, steckt den Stern auf die Spitze und freut sich, dass die genau noch drauf passt. Er öffnet die Küchentür – geht auf. Er sitzt für Oma Probe – passt hin. Dann kommt Mama herein und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: Links unten und da vorne seien ja überhaupt keine Äste. Wie sehe das denn aus? Wo solle man denn da Kugeln hinhängen? Was werde die Oma sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muss der Sohn schlichten. Keine leichte Aufgabe, will man anschließend noch ein friedliches Fest feiern. „Naja, paar Lücken“, murmelt er deswegen, „aber ist doch ganz okay.“ Meistens geben sich Mama und Papa damit zufrieden. Weil Weihnachten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im September ist Papa gestorben. Krebs, es ging sehr schnell. Weihnachten wird nie mehr so sein wie früher. Aber am meisten fehlt der Zirkus mit dem Christbaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eine gekürzte Version dieses Textes erscheint morgen im München-Teil der Süddeutschen Zeitung. Sie und dieser Post sind meinem Vater, dem Hans, gewidmet.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19217365-113526721097555178?l=haeuserzeilen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/feeds/113526721097555178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=19217365&amp;postID=113526721097555178' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/113526721097555178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19217365/posts/default/113526721097555178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://haeuserzeilen.blogspot.com/2005/12/fr-hans-oder-der-zirkus-mit-dem.html' title='Für Hans oder: Der Zirkus mit dem Christbaum'/><author><name>hh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11462412316518317120</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/_UETT7Br40LY/TEypYdDDYYI/AAAAAAAAAHs/06fYTOl2sC8/S220/1009bis1010+102.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
